IoT - Internet of Things - M2M

Industrie 4.0

Was ist IoT?

Einfach ausgedrückt ist IoT, oder Internet of Things - Internet der Dinge, ein Begriff dafür, dass Geräte sich automatisch vernetzen können und Dinge tun, ohne dass der Besitzer selbst etwas dafür tun muss. Das birgt Vorteile, da man Dinge überwachen kann ohne vor Ort ein zu müssen, aber auch Dinge aus der Ferne steuern kann. Leider können Geräte auch gehackt werden und dem Besitzer etwas vorgaukeln, was nicht der Fall ist, oder darauf programmiert werden, automatisch illegale oder nachteilhafte Aktivitäten ausführen.

Industrie 4.0

Überall, wo keine Menschen vonnöten sind, da diese zu wertvoll oder zu teuer sind, werden selbstverständlich Maschinen verwendet. Einen Menschen dafür zu verwenden, dass er täglich mehrere hundert Male denselben simplen Arbeitsschritt ausführt, ist weder für den Menschen angenehm, noch für das Unternehmen rentabel. Das ist für uns seit dem Zeitalter der Industrialisierung klar.

Vor Ort werden nun immer noch Mitarbeiter gebraucht, die die Maschinen steuern, warten, neu einstellen, prüfen und verwalten. Um das zu vereinfachen, kann man Maschinen vernetzen und damit die Möglichkeiten von Cloud und KI nutzen.
Eine Maschine kann selbst erkennen, dass sie noch 100 Stunden arbeiten kann und dann gewartet werden muss. Oder eine KI passt Schnelligkeit und Menge der Herstellung automatisch der erwarteten Nachfrage an, ohne dass jemand jede einzelne Maschine per Hand darauf einstellen müsste. Zugleich kann man jeden Ablauf genau auswerten und so Abschnitte erkennen, die sich optimieren lassen.
Ein Teil der Produktionskette erkennt selbst, dass es Hilfe braucht und meldet das Problem von selbst dem Techniker. Der Vorteil ist, dass sich der Techniker darauf einstellen kann und z.B. die passenden Ersatz- oder Verschleißteile schon vorrätig haben und mitnehmen kann. Dadurch können die Kosten für Wartungen gesenkt werden. Ressourcen für Wachstum und Gewinnsteigerung werden frei.

M2M - Machine to Machine

IoT kann aber nicht nur mit einer Zentrale kommunizieren. Auch die Maschinen untereinander können sich "absprechen".

Ganz einfache Anwendungen sind z.B. eine Maschine, welche die Protokolle autmatisch an den Drucker schickt, oder ein System, das Geräte dann einschaltet, wenn die Energie am günstigsten ist. Als komplexeres Beispiel hat eine Maschine im Fertigungsablauf ein Problem und kann, bis der Techniker das Problem behoben hat, nur noch die Hälfte der üblichen Menge produzieren. Dann kann diese Maschine den anderen mitteilen, dass diese ihre Leistung zurück fahren können. Die ganze Fertigung richtet sich dann nach dem schwächsten Glied. Daduch kann der Verbrauch der anderen Maschinen gesenkt werde und in der Produktion kommt es zu keiner Unterbrechung.

Gern mache ich mir mit Ihnen zusammen Gedanken, ob man auch in Ihrem Unternehmen IoT sinnvoll einsetzen kann.

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